Solaranlagen
Es gibt viele Gründe, die Sonne anzuzapfen...
Die Sonne liefert uns Wärme direkt ins Haus. Mit intelligenter Technik können wir die Energie nutzen. Solarkollektoren wandeln die Sonnenstrahlen in Wärme für Bad- und Duschwasser und in behagliche Raumwärme um.
Die Solarenergie ist sehr umweltfreundlich, da keine Schadstoffe und Abgase entstehen. Solarenergie ist überall und praktisch unbegrenzt verfügbar.
Der Markt bietet heute eine grosse Auswahl von technisch ausgereiften und kostengünstigen Solarprodukten.
Für welche Anlagen sind Kollektoren geeignet?
Zur Wassererwärmung in Wohnbauten, zur Heizungsunterstützung in Ein- und Mehrfamilien-Häusern, für Sportanlagen oder Schwimmbäder.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter...
Südorientierte Dachflächen oder Böschungen sind für den Einbau der Sonnenkollektoranlage die günstigsten Voraussetzungen. Im Frühjahr und im Herbst heizt die Solaranlage das ganze Haus. Im Sommer liefert sie
100 % Warmwasser. Damit auch im Winter und bei schlechtem Wetter die Behaglichkeit gewährleistet wird, kann die Solaranlage mit jedem anderen Heizsystem wie Holz, Erdgas, Heizöl oder Wärmepumpen, problemlos kombiniert werden.
Kosten
Grössere Unabhängigkeit in der Energieversorgung ist garantiert. Preisschwankungen der Brennstoffe fallen weniger ins Gewicht, kurz gesagt: "D'Sunne schynt für alli..."
Fast in der ganzen Schweiz fördern die Gemeinden, der Kanton oder der Bund die Solaranlagen mit Beiträgen und steuerlichen Begünstigungen. Von zukünftigen Energie- und Ökosteuern sind Solaranlagen befreit.
Funktionsschema
Finanzielle Förderung
http://www.bfe.admin.ch/energie/00559/00564/index.html?lang=de
Hier finden Sie eine Übersicht zu den diversen finanziellen Fördermöglichkeiten in den Kantonen. Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre kantonale Energiefachstelle.
Aufgrund der eidgenössischen Gesetzgebung sind die Kantone für die Förderung im Gebäudebereich zuständig. Der Bund verfügt über keine Programme zur finanziellen Unterstützung von energetischen Gebäudesanierungen sowie der vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien und von Abwärme. Er leistet jedoch Globalbeiträge an diejenigen Kantone, welche über ein eigenes Förderprogramm verfügen.
Das Gebäudeprogramm
Anfang 2010 starteten Kantone und Bund das Gebäudeprogramm. Es dauert zehn Jahre und unterstützt in der Schweiz die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien. Aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe stehen fürs Gebäudeprogramm pro Jahr 200 Millionen Franken zur Verfügung. Zusammen mit den kantonalen Förderprogrammen sind es insgesamt 280 bis 300 Millionen Franken pro Jahr, die eingesetzt werden können. Auf www.dasgebaeudeprogramm.ch stehen ab dem 4. Januar die Gesuchsunterlagen bereit. Die Förderbeiträge werden ab März 2010 bewilligt.

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